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Podcast für Promovierende

156_Wie viele Konferenzen sollte ich besuchen?

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In dieser episode beantworte ich eine Frage einer berufsbegleitend promovierenden Person . Es geht um Konventionen in der Wissenschaft und die Frage, an die vielen Konferenzen man normalerweise teilnehmen sollte.

Ich bin im ersten Jahr meiner 'externen', berufsbegleitenden Promotion und lerne noch viel über die unausgesprochenen Konventionen in der Wissenschaft. Ich frage mich: An wie vielen Konferenzen nimmt man normalerweise so teil bzw. sollte man teilnehmen? Ich promoviere eher in einem Nischenthema in den Geisteswissenschaften, sodass so gut wie keine Konferenzen direkt zu meinem Thema ausgeschrieben sind. Andere Kolleg*innen mit 'angesagten Themen' dagegen, sind sehr häufig unterwegs.

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Antwort: Ich würde versuchen, aktiv, also mit einem Beitrag auf eine Konferenz zu gehen. Da würde ich dann zunächst einmal bei den Fachgesellschaften schauen und möglicherweise auch schauen, ob ich zunächst beim Nachwuchspanel vortragen kann. Und natürlich die einschlägigen Newsletter abonnieren, in denen immer über die Konferenzen informiert wird bzw. Käufer Paper ausgeschrieben sind.

Sprich mit Experten und Expertinnen über dieses Thema, beispielsweise der ersten Konferenz. Hol Dir Feedback und Erfahrungen von anderen sowohl was die Auswahl der Konferenz angeht als auch Rückmeldung auf Deinen Vortrag und Deine Präsentation.

Fang einfach mal mit einer ersten Konferenz an, dann kannst Du schauen wie arbeitsintensiv diese Konferenz für Dich geworden ist und überlegen, eine nächste Konferenz zu besuchen.

Mit einem Vortrag über die eigene Dissertation rauszugehen, kann ein Gewinn sein. Deshalb finde ich es gut, wenn Promovierende auf Tagungen Konferenzen gehen.

Abschließend ich mich doch wagen, eine Zahl zu nennen wobei die wie gesagt abhängig von den Zielen Deiner Promotion bzw. Karriereperspektiven als auch vom Angebot der Konferenzen abhängt.

Ich könnte mir vorstellen, dass im ersten Jahr ein Konferenzbesuch ohne aktive Präsentation gut ist, damit Du die Konventionen erkennen kannst, damit Du weißt, wie so eine Konferenz abläuft. Ich würde dazu raten, mal an einer Konferenz der Fachgesellschaft teilzunehmen. Dort triffst Du alle wichtigen Leute sowie andere Promovierende, die möglicherweise sogar auch Nischenthemen besetzen. So kannst Du dann im zweiten Jahr mit einem eigenen Beitrag für eine Konferenz gehen, oder Du zeigst Dich bereits auf eine Nachwuchs-Konferenz. Im dritten Jahr hast Du wahrscheinlich bereits Ergebnisse und kannst klare Aussagen zu Deinem Forschungsthemen machen.

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Über diesen Podcast

Promotionscoaching auf die Ohren!
Der Podcast für Promovierende. Ob am Anfang- oder am Ende der Promotion– hier findest Du viele wichtige Informationen, Ideen und Unterstützung, die Dir helfen, erfolgreich und mit Freude zu promovieren.

von und mit Dr. Jutta Wergen | Coaching für Promovierende

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